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VGH·24 CS 25.30549·10.07.2025

Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen eine Abschiebungsandrohung nach Griechenland

Öffentliches RechtAsylrechtVerwaltungsprozessrechtVerworfen

KI-Zusammenfassung

Der Beschwerdeführer rügt die Ablehnung seines Antrags auf einstweiligen Rechtsschutz gegen eine Abschiebungsandrohung nach Griechenland. Das Verwaltungsgericht hatte den Antrag als unzulässig nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG abgelehnt. Der VGH stellt fest, dass dieser Beschluss gemäß § 80 AsylG unanfechtbar ist und verwirft die Beschwerde als unstatthaft. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt der Antragsteller; Gerichtskosten entfallen nach § 83b AsylG.

Ausgang: Beschwerde gegen Ablehnung einstweiligen Rechtsschutzes als unstatthaft verworfen; Beschluss nach § 80 AsylG unanfechtbar

Abstrakte Rechtssätze

1

Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts, mit dem ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen eine Abschiebungsandrohung im Rahmen der Ablehnung eines Asylantrags nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG abgelehnt wird, ist nach § 80 AsylG unanfechtbar.

2

Ist die Anfechtung eines Beschlusses durch eine spezielle gesetzliche Regelung ausgeschlossen, ist die Beschwerde nach § 146 VwGO unstatthaft und daher zu verwerfen.

3

Die Kostenentscheidung im Beschwerdeverfahren richtet sich nach § 154 Abs. 2 VwGO; Gerichtskosten werden nach § 83b AsylG nicht erhoben.

4

Wenn das angefochtene Erkenntnis unanfechtbar ist, hat das Beschwerdegericht das Rechtsmittel ohne Entscheidung in der Sache als unzulässig zu verwerfen.

Relevante Normen
§ AsylG § 29 Abs. 1 Nr. 2, § 80§ VwGO § 80 Abs. 5, § 146§ 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG§ 80 AsylG§ 146 Abs. 1 VwGO a.E.§ 154 Abs. 2 VwGO

Vorinstanzen

VG Ansbach, Bes, vom 2025-06-03, – AN 17 S 25.50340

Leitsatz

Ein Beschluss des Verwaltungsgerichts, mit dem ein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen eine Abschiebungsandrohung nach Griechenland im Rahmen der Ablehnung seines Asylantrags als unzulässig gem. § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG abgelehnt wurde, ist nach § 80 AsylG unanfechtbar. (Rn. 1 – 2) (redaktioneller Leitsatz)

Tenor

I. Die Beschwerde wird verworfen.

II. Der Antragsteller trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Gründe

1

Der Antragsteller wendet sich mit seiner Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Ansbach, mit dem sein Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gegen eine Abschiebungsandrohung nach Griechenland im Rahmen der Ablehnung seines Asylantrags als unzulässig gemäß § 29 Abs. 1 Nr. 2 AsylG abgelehnt wurde.

2

Die Beschwerde nach § 146 VwGO gegen den Beschluss ist unstatthaft und daher als unzulässig zu verwerfen. Der Beschluss ist nach § 80 AsylG unanfechtbar und unterliegt daher nicht der Beschwerde (vgl. § 146 Abs. 1 VwGO a.E.). Das Gericht hat auf diesen Umstand in seinem Beschluss auch hingewiesen.

3

Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Gerichtskosten werden nach § 83b AsylG nicht erhoben.

4

Dieser Beschluss ist unanfechtbar (§ 80 AsylG).