Versäumnisurteil: Zahlungsklage stattgegeben, Tatbestand und Gründe entfallen
KI-Zusammenfassung
Das Landgericht Düsseldorf erließ ein Versäumnisurteil und verurteilte die Beklagte zur Zahlung von 20.230,00 EUR nebst Zinsen sowie außergerichtlicher Rechtsanwaltskosten; die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar; Tatbestand und Entscheidungsgründe wurden gemäß § 313b Abs. 1 ZPO nicht angegeben. Die Rechtsbehelfsbelehrung weist auf den statthaften Einspruch binnen einer zweiwöchigen Notfrist und die Anwaltsvertretungspflicht hin.
Ausgang: Zahlungsanspruch der Klägerin in Höhe von 20.230,00 EUR nebst Zinsen und Anwaltskosten durch Versäumnisurteil stattgegeben; Urteil vorläufig vollstreckbar.
Abstrakte Rechtssätze
Ein Versäumnisurteil kann gemäß § 313b Abs. 1 ZPO ohne Darstellung des Tatbestands und der Entscheidungsgründe ergehen.
Gegen ein Versäumnisurteil ist der Einspruch statthaft und muss innerhalb einer zweiwöchigen Notfrist ab Zustellung eingelegt werden.
Der Einspruch muss die Bezeichnung des angefochtenen Urteils, die Erklärung des Einspruchs, Unterzeichnung sowie eine Begründung mit Angriff- und Verteidigungsmitteln enthalten; nur die Frist zur Begründung kann unter engen Voraussetzungen verlängert werden.
Der Einspruch kann in der vorliegenden Instanz nur durch eine zugelassene Rechtsanwältin oder einen zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden; erfolgt keine oder keine rechtzeitige Begründung, kann hierdurch der Prozess verloren werden.
Tenor
Versämnisurteil
Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin einen Betrag in Höhe von 20.230,00 EUR nebst Zinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 28.05.2019, sowie außergerichtliche Rechtsanwaltskosten in Höhe von 1.171,67 EUR nebst Zinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 03.08.2019 zu zahlen.
Die Kosten des Rechtsstreits hat die Beklagte zu tragen.
Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.
Ohne Tatbestand und Entscheidungsgründe (gemäß § 313b Abs. 1 ZPO).
Rubrum
Ohne Tatbestand und Entscheidungsgründe (gemäß § 313b Abs. 1 ZPO).
Rechtsbehelfsbelehrung:
Gegen das Versäumnisurteil ist der Einspruch statthaft. Dieser muss innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen bei dem Landgericht Düsseldorf, Werdener Straße 1, 40227 Düsseldorf, eingehen. Die Frist beginnt mit der Zustellung dieses Urteils. Diese Frist kann nicht verlängert werden.
Der Einspruch kann nur durch eine zugelassene Rechtsanwältin oder einen zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden.
Der Einspruch muss die Bezeichnung des angefochtenen Urteils (Datum des Urteils, Geschäftsnummer und Parteien) sowie die Erklärung enthalten, dass Einspruch eingelegt wird. Er ist zu unterzeichnen und zu begründen, insbesondere sind Angriffs- und Verteidigungsmittel vorzutragen. Nur die Frist zur Begründung des Einspruchs kann auf Antrag verlängert werden, wenn dadurch der Rechtsstreit nicht verzögert wird oder, wenn wichtige Gründe für die Verlängerung vorgetragen werden. Dieser Antrag muss ebenfalls innerhalb der Einspruchsfrist bei Gericht eingehen. Wenn der Einspruch nicht oder nicht rechtzeitig begründet wird, kann allein deshalb der Prozess verloren werden.