Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren
KI-Zusammenfassung
Das Bundesverfassungsgericht setzte den Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit in einem Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 50.000 € fest. Grundlage der Festsetzung sind § 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO. Die Entscheidung trifft eine konkrete Festsetzung des Werts im Tenor und dient als Bemessungsgrundlage für die Anwaltsvergütung.
Ausgang: Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 50.000 € festgesetzt
Abstrakte Rechtssätze
Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit wird durch das Gericht festgesetzt; maßgebliche Rechtsgrundlage sind § 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO.
Für Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht kann der Gegenstandswert durch ausdrückliche Festsetzung im Tenor des Beschlusses bestimmt werden.
Der festgesetzte Gegenstandswert bildet die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der anwaltlichen Vergütung und Gebühren nach den einschlägigen Gebührenvorschriften.
Zitiert von (19)
18 zustimmend · 1 neutral
- Landessozialgericht Baden-Württemberg 5. SenatL 5 KR 3231/2112.12.2023Zustimmendjuris m. w. N.
- BFHIX R 5/1907.09.2021ZustimmendBVerfGE 123, 132
- BFHIX R 21/1817.05.2021ZustimmendBVerfGE 123, 132
- Verwaltungsgericht Arnsberg5 K 375/1506.01.2016ZustimmendBVerfGE 123, 132 (141 f.)
- Verwaltungsgericht Arnsberg5 K 520/1505.01.2016ZustimmendBVerfGE 123, 132 (141 f.)
Vorinstanzen
vorgehend Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 6. März 2001, Az: 10 UZ 2915/99, Beschluss
vorgehend VG Frankfurt, 17. Juni 1999, Az: 15 E 3791/96 (V), Urteil
vorgehend BVerfG, 12. Mai 2009, Az: 2 BvR 743/01, Beschluss
Tenor
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 50.000,- € (in Worten: fünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO).