Nichtannahmebeschluss ohne Begründung - Zurückweisung von Ablehnungsgesuchen
KI-Zusammenfassung
Mehrere Verfassungsbeschwerden wurden dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt; in zwei Verfahren waren zudem Ablehnungsgesuche gegen eine Richterin anhängig. Das Gericht nahm die Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung an und verwies die Ablehnungsgesuche gegen die Richterin als unzulässig zurück. Eine weitergehende Begründung unterblieb gemäß §93d Abs.1 S.3 BVerfGG; die Entscheidung ist unanfechtbar.
Ausgang: Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen; Ablehnungsgesuche gegen Richterin als unzulässig verworfen
Abstrakte Rechtssätze
Ein Ablehnungsgesuch gegen Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts, das sich ausschließlich gegen Richterinnen und Richter richtet, die nicht Mitglieder der zur Entscheidung berufenen Kammer sind, bedarf keiner Entscheidung durch diese Kammer.
Das Bundesverfassungsgericht kann nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG von einer weiteren Begründung seiner Nichtannahmeentscheidung absehen.
Beschlüsse über die Nichtannahme von Verfassungsbeschwerden und über die Verwerfung unzulässiger Ablehnungsgesuche sind unanfechtbar.
Die Zurückweisung eines Ablehnungsgesuchs als unzulässig erfolgt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Entscheidung hierüber nicht gegeben sind (insbesondere wenn sich das Gesuch nicht gegen Mitglieder der entscheidenden Kammer richtet).
Vorinstanzen
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 2. Juli 2018, Az: 4 Sa 33/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 16. Mai 2018, Az: 4 Sa 33/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 4. Juni 2018, Az: 4 SHa 1/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 17. Mai 2018, Az: 4 SHa 1/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 15. August 2018, Az: 21 SHa 2/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 4. Juli 2018, Az: 21 SHa 2/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 20. Juli 2018, Az: 4 Sa 34/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 29. Mai 2018, Az: 4 Sa 34/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 5. Juli 2018, Az: 21 SHa 2/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 1. Juni 2018, Az: 21 SHa 2/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 25. Juni 2018, Az: 3 Sa 45/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 23. Mai 2018, Az: 3 Sa 45/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 22. August 2018, Az: 5 Sa 381/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 26. Juli 2018, Az: 5 Sa 381/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 23. Juli 2018, Az: 5 Sa 381/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, 14. Juni 2018, Az: 5 Sa 381/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 10. August 2018, Az: 3 Sa 372/18 (PKH), Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 5. Juni 2018, Az: 3 Sa 372/18 (PKH), Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 10. August 2018, Az: 3 Sa 372/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 5. Juni 2018, Az: 3 Sa 372/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Niedersachsen, 20. August 2018, Az: 6 Sa 520/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Niedersachsen, 25. Juni 2018, Az: 6 Sa 520/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Nürnberg, 19. September 2018, Az: 6 Sa 174/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Nürnberg, 23. Mai 2018, Az: 6 Sa 174/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Nürnberg, 11. September 2018, Az: 6 Sa 174/18, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 14. August 2018, Az: 12 Sa 23/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 7. August 2018, Az: 12 Sa 23/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 13. Juni 2018, Az: 12 Sa 23/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, 1. Juni 2018, Az: 12 Sa 23/17, Beschluss
vorgehend LArbG Berlin-Brandenburg, 21. September 2018, Az: 23 Sa 1140/17, Beschluss
vorgehend LArbG Berlin-Brandenburg, 22. August 2018, Az: 23 Sa 1140/17, Beschluss
vorgehend LArbG Berlin-Brandenburg, 26. September 2018, Az: 23 Sa 1140/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), 26. Oktober 2018, Az: 8 Sa 988/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), 10. September 2018, Az: 8 Sa 988/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), 25. Oktober 2018, Az: 8 Sa 988/17, Beschluss
vorgehend Landesarbeitsgericht Hamm (Westfalen), 14. September 2018, Az: 8 Sa 988/17, Beschluss
vorgehend ArbG Dresden, 30. August 2018, Az: 1 Ca 1088/17, Beschluss
vorgehend ArbG Dresden, 27. Juni 2018, Az: 1 Ca 1088/17, Beschluss
Tenor
Die Ablehnungsgesuche in den Verfahren 1 BvR 2133/18 und 1 BvR 2483/18 gegen die Richterin Baer werden als unzulässig verworfen.
Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.
Gründe
Soweit das Ablehnungsgesuch Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts betrifft, die nicht Mitglieder der geschäftsplanmäßig zur Entscheidung berufenen Kammer sind, bedarf es keiner Entscheidung (vgl. BVerfGE 131, 239 <252>; 133, 377 <405>).
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.